»Last Minutes with Oden« – Der letzte Tag

In »Last Minutes with Oden« lässt uns Regisseur Eliot Rausch an den letzten gemeinsamen Tagen von Jason Wood und seinem krebskranken Hund teilhaben. Man erlebt den Kampf, wie der Ex-Sträfling Jason Geld auftreibt, um das mit Tumoren durchsetzte Bein seines Hundes Oden amputieren zu lassen. Doch das erhoffte Ergebnis bleibt aus, der Krebs breitet sich über den Körper aus. Jason muss eine schwere Entscheidung treffen, an der er selbst persönlich wachsen kann.

Selten hat mich ein Kurzfilm so sehr berührt. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst viele, viele Jahre Hunde hatte. Leise, unaufdringlich und ohne Pathos, emotionsvoll und sehr persönlich zeigt Regisseur Rausch die letzten Stunden der beiden besten Freunde. Dabei beobachtet er, bewertet nicht, er zeichnet auf, ist Chronist. Das Ergebnis war für mich überaus erschütternd und hat mich einige Tage begleitet. Vielleicht ist es vor allem die wahre Geschichte, die hinter den intensiven Bildern steckt, vielleicht aber auch die aufrichtige Liebe eines Mannes, der wenig Glück im Leben hatte.

Dauer: 6 min 15 sec
Sprache: Englisch
Regisseur: Eliot Rausch

Veröffentlicht in Dokumentationen, Kurzfilme am 21. Juni 2011    ||    Schlagworte:                                

3 Kommentare

  1. 21/06/2011Peet »

    Erschütternd und wundervoll zugleich. Ich habe tatsächlich weinen müssen …

  2. 23/06/2011 »

    Hart, der Kurzfilm geht mir auch sehr nahe. Wir haben selber einen Hund und ich kann nur hoffen, dass uns dieser Tag oder ein solcher Tag an sich noch lange, möglichst lange erspart bleiben wird!!! Ein erschütterndes Dokument.

  3. 3/04/2014matthias »

    Ich kann nur sagen das mich der film sehr bewegt hat und wieviel liebe es zwischen mensch und tier gebrn kann .ein einzigartiges dokument das zeigt das selbst die härtesten männer so emotional sein können und ich war sehr bewegt hab sehr geweint ganz toller aber trauriger film über 2 beste freunde

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